Kraftverkehr - Das Omnibus-Depot


 

Omnibus der HEG
in der Werkstatt im Betriebshof Schenklengsfeld

 

 

 

 

 

 

 

 

Omnibusbetriebshof im Industriegebiet in Schenklengsfeld

 

Erster "Spatenstich" am 22. März 1976

Richtfest am 24. September 1976

Grundstücksgröße: 7166 Quadratmeter

Nutzfläche: 1076 Quadratmeter

 

 

 



 

Linienbus der HEG


Der Fahrer (Franz Fröhlich) macht Pause
und erwartet neue Fahrgäste

 

 



 

 

 

Bild 2 und 3 vergrößern: Klick auf´s Bild

 

 

reparatur

 

inserat

 

 

 

 

 

 

 


"Die immer stärker werdende Konkurrenz der fortschreitenden Motorisierung des Verkehrs auf der Straße verheisst geringe Verkehrs-aussichten auf der Schiene" - heißt es im Geschäftsbericht des Jahres 1968. Und die Lageberichte der nächsten Jahre bestätigen diese Prognose: "Schienenverkehr vermindert, Straßenverkehr erhöht", "Verkehrsschwerpunkte von der Schiene auf die Straße verlagert", "Straßenverkehr muss ausgebaut werden".

Die einzig richtige und notwendige Konsequenz aus diesen Feststellungen war, den Schienenverkehr für Personen einzuschränken und ein leistungsfähiges Omnibus-Straßennetz auszubauen, das den größten Teil des Kreises über das bisher von der Kreisbahn betreute Verkehrsgebiet hinaus abdeckte.

Bereits ab 1.1.1969 wurde der Personenverkehr an Sonntagen auf der Schiene völlig eingestellt. Zwischen 1964 und 1977 ging die Personenbeförderung von 876.088 Personen auf 250.000 zurück, während die Busbeförderungszahl von 72.000 auf 3.400.000 stieg, nicht zuletzt durch die Übernahme des Schülerverkehrs im Jahre 1969.

Bis zum Jahre 1977 waren im Straßenverkehr der Kreisbahn insgesamt 20 öffentliche Buslinien in Betrieb. Der Schülerverkehr wurde auf 21 Schulen ausgeweitet. So waren 26 bahneigene Omnibusse und zusätzlich 65 Omnibusse von Auftragsunternehmern im Einsatz.

Heimatbahnhof der Schulbusse war der Zentralbahnhof Schenklengsfeld. Zunächst diente ein ehemaliger Fahrradschuppen auf dem Bahngelände zur Unterbringung der Busse uns als Reparaturwerkstatt. Als dieser nicht mehr ausreichte, wurde 1975 für 47.203 DM ein passendes Grundstück erworben, auf dem für 1.830.000 DM ein neues Kraftwagen-Betriebsgelände errichtet wurde. Am 22. März 1976 erfolgte der erste Spatenstich, am 24. September 1976 das Richtfest und am 11. März 1977 die Übergabe des fertigen Omnibus-Betriebshofes durch Landrat Kern an den Betriebsleiter Hans Stuckhardt.

Die Hersfelder Zeitung berichtete: "Entlang der geplanten Landstraße wurden Abstellplätze für 20 Omnibusse geschaffen. Zwischen ihnen und dem Hallengebäude befindet sich ein 3000 m² großer Arbeits- und Fahrhof. Parkplätze für private PKW sind vor dem Sozialbereich untergebracht. Der Werkstattbereich gliedert sich in die eigentliche Werkstatt mit Ersatzteillager, Batterieraum, Reifenlager, Druckluftkammer und Ölraum. Weiter wurden zwei Arbeitsgruben und ein Bremsprüfstand eingebaut, außerdem eine Waschhalle mit allen Schikanen. Daran anschließend wurden Garagen für sechs Busse eingerichtet. Im südlichen Gebäudeteil befindet sich der Sozialbereich mit Aufenthaltsräumen, Umkleide- und Waschräumen, WC und ein Büro. Der Sozialbereich wird durch eine Warmwasseranlage, die Werkstatt und der Garagenteil durch eine Umluftanlage beheizt."

Quelle: HEG, 1987

 

 

Berichte und Informationen

Großprojekt Bus-Unterstellhalle

Bericht zu Personalstand (1)

Bericht zum Personalstand (2)

 

Franz Fröhlich erzählt aus seiner Zeit bei der Hersfelder Eisenbahn

 

 


Die Bilder, Berichte und Info´s auf dieser Seite wurden mir freundlicherweise vom ehemaligen Personalrat Franz Fröhlich zur Verfügung gestellt.

Gerhard Manns aus Friedlos, ehemaliger Busfahrer bei der Kreisbahn, hat weitere Bilder zur Verfügung gestellt:

 

Abschiedsfoto

 

Gerhard Manns(rechts) verabschiedet sich von seinen Kollegen

 

 

 

 

 

 

 

Verkehrsunfall

 

Auf der Straße von Mecklar nach Meckbach

 

 

 

 

 

 

Zum Vergrößern bitte auf die Bilder klicken