Güterverkehr

1913 war das erste komplette Jahr für den Güterverkehr. Es wurden in diesem Jahr etwa 70.000 Tonnen an Gütern, hauptsächlich Baumaterial und Düngemittel, gefördert. Ebenso land- und forstwirtschaftliche Erzeugnisse.

Trotzdem spielte der Güterverkehr in den ersten Jahren keine große Rolle. Erst durch die Schließung der Werratalbahn im Jahre 1952 stieg die Beförderungsleistung im Güterverkehr sprunghaft an. Bis zum Jahre 1954, dem Rekordjahr, von 586.000 Tonnen auf 2.116.000 Tonnen.

In den Folgejahren normalisierte sich die Beförderungsleistung auf etwa 700.000 Tonnen pro Jahr.

 

Die Kreisbahn hatte etwa 14 Gleisanschlüsse zu Privatfirmen. In den siebziger Jahren wurden diese Anschlüsse bedeutungslos und es wurde in erster Linie nur noch Kaliverkehr betrieben. Diese Entwicklung besiegelte nach Wegfall der innerdeutschen Grenze das Schicksal der Hersfelder Kreisbahn.

 

 

 

 

 

 

Gleisanschlüsse von Industriebetrieben und Handelsfirmen:

 

Vereinigte Kaliwerke Salzdetfurth AG - Werk Hattorf

Tuchfabrik Georg Braun KG - Bad Hersfeld

Vereinigte Jute Spinnereien und Webereien AG - Werk Hersfeld

Eisengießerei Gebr. Börner - Bad Hersfeld

Teerdachpappenfabrik Georg Börner - Bad Hersfeld

Landesproduktenhandlung Heyer & Stange - Bad Hersfeld

Kalkwerk Oberrode - bei Bad Hersfeld

Darlehnskassenverein Petersberg in Sorga

Ringofenziegelei Heimeroth - Schenklengsfeld

Landesproduktenhandlung Hans Brenzel - Schenklengsfeld

Darlehnskassenverein - Schenklengsfeld

Darlehnskassenverein - Ransbach

Gewerkschaft Heimboldshausen in Nippe

 

 


 

 

 

Beförderte Güter (in Tonnen) Auszug aus der Statistik:

 

1912 - 20.480

1922 - 42.190

1932 - 236.397

1942 - 556.289

1952 - 586.000

1960 - 682.000

1961 - 757.300